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Bewertung von Schwebstaub (PM10)-Immissionen im Wirkungsbereich von Steinbrüchen im Rahmen von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren
Während im Hinblick auf Staubniederschlag bereits seit mehreren Jahrzehnten Untersuchungsergebnisse vorliegen, die im wesentlichen kleinräumige Einwirkungen und in der Regel eine Einhaltung des Immissionswertes außerhalb des Steinbruchs zeigen, liegen über die Auswirkungen der diffusen Staubemissionen von Steinbrüchen im Hinblick auf Schwebstaub (PM10) wenig Erkenntnisse vor.
Infolge von verschiedenen Genehmigungsverfahren in Nordrhein-Westfalen wurden im Wirkungsbereich von fünf Steinbrüchen Schwebstaub(PM10)- und Staubniederschlagsmessungen durchgeführt.
Die Schwebstaub (PM10)-Messungen erfolgten mittels vollautomatischen Staubprobensammlern DIGITEL DHA-80 gemäß VDI 2463 Blatt 11 (VDI, 1996) und Derenda LVS3.1 mit Probenahmesystem PNS3.1-15 gemäß Richtlinie VDI 2463 Blatt 7 (VDI, 1982), DIN EN 12341 (DIN, 1999). In diesem Zusammenhang ist auch eine vom Landesumweltamt NRW (heute: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, im Folgenden: LANUV NRW) in Warstein im Nahbereich mehrerer Steinbrüche betriebene Schwebstaub (PM10)-Messstelle von Interesse.
Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse über die Bewertung von Schwebstaub (PM10)-Immissionen im Sinne der TA Luft (2002) werden im Folgenden vorgestellt.
Seiten 73 - 78
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.IMMISSIONSSCHUTZdigital.de/IMS.02.2007.073
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